MIRA Hebe-Schiebetüren im Busdepot Zürich

Der 2020 fertig gestellte Komplex nahe dem Züricher Letzigrund-Stadion fällt durch seine markante äußere Form und die charakteristische Betonfassade gleich ins Auge. Das verantwortliche Planungsbüro pool Architekten aus Zürich beschreibt die Idee so: „Die tragende Ortbetonstruktur bildet die Hülle des Neubaus und bestimmt im Wesentlichen dessen Ausdruck. Die volumetrische Gliederung des Altbaus zeichnet auch die Raumdisposition des Neubaus vor: der Einstellhalle der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) wird entsprechend eine Raumschicht als Annex angefügt. Dessen Erdgeschoss bietet sich als vielfältig nutzbare Manövrierfläche an, während sich im brückenartig ausgreifenden Obergeschoss Personalräume und Büros des Werkhofs der Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) einem schmalen Lichthof entlang aufreihen. Ebenfalls in die Betonstruktur integriert wird das Salzsilo, dessen turmartiger Aufbau zugleich Halterung und Verkleidung darstellt.“

Wohnliche Atmosphäre innen

Der gesamte Baukörper ist 55 Meter breit und 70 Meter lang; er beherbergt die zehn Meter hohe Halle für die Busse der Verkehrsbetriebe und den über drei Etagen reichenden ERZ-Werkhof. Während die gebäudehülle und das 20 Meter hohe Salzsilo von der Betonstruktur mit einem prägnanten Schalungsmuster dominiert werden, wurden innen die Personal- und Büroräume in warmem, hellem Bauholz und gelbrötlichem Seekieferholz ausgeführt. Die Räume im 1. Obergeschoss schließen an die Busgarage an und verfügen über Bullaugenfenster nach außen und großzügige Holz-Aluminium-Schiebetüren in den Innenhof zwischen Personaltrakt und Halle. Hier liegen auch die Garderoben, Nasszellen, Technikräume und schließlich der großzügige Aufenthaltsbereich. „Es ist wichtig, dass das Thema Entsorgung nicht mit einer komplett nüchternen Gestaltung gleichgesetzt wird ist“, so pool Partner Andreas Sonderegger. „Wir wollten eine wohnliche Atmosphäre schaffen für alle, die hier arbeiten“.

Mehr Tageslicht durch MIRA Hebe-Schiebetüren

Die charakteristische Holz-Optik sollte auch bei der verglasten Seite zum Innenhof im ersten Obergeschoss erhalten bleiben. Daher entschieden sich die Architekten an den Ausgängen in diesem Bereich für Holz-Aluminium-Hebeschiebetüren der Serie MIRA von Gutmann Bausysteme. Sie bieten maximale Glasflächen bei minimaler Rahmenansicht, die Materialkombination aus Aluminium außen und Holz auf der Innenseite unterstreicht die Idee der Architekten einer auf der Außenseite robusten und nach innen wohnlichen Gestaltung. Dieser Effekt wird durch die nicht sichtbaren Beschläge unterstrichen. Mit den MIRA Hebe-Schiebe-Elementen lässt sich der Aufenthaltsbereich zum Innenhof hin öffnen und es fällt aufgrund des hohen Glasanteils zusätzliches Tageslicht in diesen Raum.

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